Die Reise um die Welt beginnt im Lindner Park-Hotel Hagenbeck bereits in der Lobby. Die gemütlichen roten Ledersessel, der Kamin, die holzvertäfelten Wände und die Mitbringsel von vergangenen Reisen erinnern an den Salon eines Hamburger Kaufmanns aus dem 19. Jahrhundert. Eine Sammlung von Elefanten, ein zwei Meter langes Holzkrokodil aus Indonesien und die Darstellung einer balinesischen Krönungszeremonie aus Holz schmücken den Raum. Auch jetzt ist der Kaufmann im Aufbruch begriffen – es geht nach Afrika, Asien und in die Arktis. Sein Weg in den Hamburger Hafen ist nicht weit. Im Hotel beginnt er am Lift, auf dessen Türen historische Aufnahmen des Hamburger Hafens zu sehen sind. Öffnen sich die Türen, fällt der Blick nicht in einen normalen Aufzug, sondern in eine holzgetäfelte Schiffskabine mit Bullaugen. Die Reise nach Afrika in die erste und zweite Etage, nach Asien (dritte und vierte Etage) und in die Arktis (fünfte Etage) beginnt.
Schon im Aufzug begleiten den Gast typische Lichtimpressionen der Kontinente, die sein Ziel sind. Auf dem Weg nach Afrika ist die Kabine in ein warmes Licht getaucht. Öffnet sich die Tür im ersten und zweiten Stock, steht der Gast in der Steppe Afrikas. Abgestorbene Äste eines Baumes ragen in das Bild. Vorne wächst Steppengras. Rechts reckt sich ein Felsen aus dem Panorama, dahinter sind Löwen zu sehen. Es riecht nach trockenem Gras und wilden Tieren. In der dritten und vierten Etage empfängt der Dschungel Asiens den Gast im Eingangsbereich des Lifts. Hier taucht er ein in eine Urwaldlandschaft. Pflanzen winden sich von den Bäumen herab, ein Affe hangelt am Ast, der Regenwald verschwindet in Nebelschwaden. Über allem schwebt ein Duft aus Blüten, Gewürzen und feuchtem Laub – aber leider auch die einschlägigen Verordnungen über Brandschutz und Sicherheit, die dazu geführt haben, dass sich die endgültige Fertigstellung dieser Szenarien noch etwas verzögert. Auf dem Weg in die fünfte Etage taucht die „Schiffskajüte“ ein in das kühle Blau der Polarnacht. Öffnen sich die Türen des Lifts, blickt der Besucher auf eine Polarlandschaft.
Im fünften Stock befindet sich neben den Suiten ein außergewöhnlicher Wellness-Bereich. Die Saunen sind in Form arktischer Fischerhäuschen gestaltet. Ihr rot und blau gestrichenes Holz (gebürstete Kiefer) erinnert an Treibholz. Der weiße Boden ist mit Flusskieseln belegt. Auch die Duschen sind nicht bloß Duschen. Sie befinden sich in einem stilisierten Eisblock, in dessen Eiskristallen, dank einer Lichtprojektion, das Licht der Sonne funkelt. Das Aufflackern der Polarlichter kann man im Ruheraum betrachten. Während man eingemummelt vor einem Kamin gemütlich auf den Liegen ruht, scheinen sie an der mit weißem Stoff bespannten Decke auf. 90 Prozent des Interieurs im Lindner Park-Hotel Hagenbeck sind individuell entworfen, handgemacht oder in Form von Fundstücken und Antiquitäten auf Reisen in Afrika und Asien gesammelt worden. Das gilt auch für die Zimmer auf den Asien- und Afrika-Etagen. Über dem Bett im Afrikazimmer liegt ein handgewebter, dunkelroter Dekoschal, auf dem sich Elefanten, Antilopen und Löwen tummeln. Das Kopfende des Bettes ist in hellgelbem Straußenleder gehalten, daneben ragen schlanke, handgedrechselte Bettpfosten aus Ahorn in die Höhe. Vor dem Bett steht eine speziell angefertigte Safari-Bank – ein transportierbares Klappmöbel aus massivem Buchenholz – fast wie in „Jenseits von Afrika“. Die Dekoration aus zum Teil antiken, afrikanischen Masken und Fundstücken wie Original-Bettpfosten der Tuareg geben dem Zimmer ein besonderes Flair. Individuell ist auch das Bad des Afrika-Zimmers. Dort gibt es nicht einfach nur einen Spiegel an der Wand. In dem in heller Natursteinoptik gestalteten Raum öffnet sich ein scheinbarer Wanddurchbruch nach draußen. Hier hängt der Spiegel. Darunter befindet sich das wohl ungewöhnlichste Badmöbel der Welt: Eine eigens entworfene lange, mit dunklem Kokosnussholz verkleidete Trommel. In diese wurde das Waschbecken versenkt. Die hellen Streifen auf der Außenseite des Waschmöbels erinnern an die Fellzeichnung einer Bongo-Antilope. Die Zimmer auf der Asien-Etage greifen die fernöstliche Farbenwelt auf. Die eigens gestalteten Möbel sind aus dunklem (Eichen-) Holz, die Wandverkleidungen aus Bambusholz. Weiß plissierte Bettlampen erinnern an Lampions, an der Wand hängen handbemalte, bunte Schattenspielfiguren aus Indonesien (Wayangs). Auch im Asienzimmer ist das Badezimmer etwas ganz Besonderes. Ausgehöhlte, graue Granitfindlinge bilden dort die Waschbecken.
Auf eine Kulissenarchitektur in Pappmaché-Form wurde im Lindner Park-Hotel Hagenbeck bewusst verzichtet. Den besonderen Charme und die Wertigkeit verleihen dem Vier-Sterne-Haus Antiquitäten, Alltagsgegenstände und Fundstücke aus Afrika und Asien, die die Hamburger Raumgestalterin Mareile Hellwig im Auftrag von Hagenbeck u.a. auf einer Reise extra für das Hotel gesammelt hat. „Gebrauchsspuren machen Gegenstände lebendig. Sie haben eine Seele und machen einen Raum erst authentisch“, kommentiert Mareile Hellwig ihre Arbeit. Sie hat nicht nur die afrikanischen Masken, indonesischen Schattenfiguren, Krönungszeremonien und die Elefanten aus der Lobby auf ihrer Reise entdeckt. In der Lobby steht auch ein Geldschrank, der vor genau 150 Jahren in Hamburg-Altona von der Geldschrankfabrik Julius Schuler gefertigt wurde. Der 300 Kilogramm schwere Tresor gelangte wohl im 19. Jahrhundert nach Java. In Yogyakarta wurde er jetzt von Mareile Hellwig wiedergefunden und zurückgebracht. Geschichte haben auch die historischen Tier-Drucke, die gerahmt an den Wänden der Lobby und des Restaurants „Augila“ hängen. Sie stammen aus einem Schulbuch aus dem 18. Jahrhundert. „Schubert´s Naturgeschichte der Säugetiere für Schule und Haus“ wurde von dem Arzt und Naturforscher Gotthilf Heinrich von Schubert geschrieben. Originell ist auch das zwei Meter lange Holzkrokodil auf Rollen. Es stammt aus Indonesien und wurde früher zum Stampfen von Reis benutzt. Das Lindner Park-Hotel Hagenbeck setzt auf drei Gästegruppen: Am Wochenende auf Individualreisende, darunter vor allem auf die wachsende Gruppe der Familien mit Kindern unter den Städtereisenden. Durch die direkte U-Bahn-Anbindung ist die Innenstadt stressfrei in nur zehn Minuten erreichbar. Unter der Woche auf Tagungs- und Eventreisende, denen durch die Anbindung an den Tierpark und das Tropen-Aquarium Hagenbeck eine einzigartige Location zur Verfügung steht. Geschäftsreisende haben mit dem ungewöhnlichen Ambiente und der verkehrsgünstigen Lage gleich zwei Gründe, im Lindner Park-Hotel Hagenbeck zu übernachten. Im Fünf-Kilometer-Umkreis des Hauses befinden sich die Innenstadt mit dem Hauptbahnhof, der Hafen, das Fußballstadion, die Color Line Arena sowie der Flughafen. Der Eröffnungspreis (bis Ende Juni) im Vier-Sterne-Hotel beträgt ab 109 Euro im Einzelzimmer. Ein Doppelzimmer ist ab 129 Euro zu buchen. Darüber hinaus ist ein Eröffnungsarrangement im Angebot (siehe Pressemitteilung „Tierisch gut schlafen“). Weitere Packages für Familien oder zu besonderen Tierpark-Events wie der Dschungel-Nacht finden sich auf der Lindner-Homepage unter www.lindner.de
