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Mit dem „Arqueoticket“ erhalten Barcelonabesucher einfachen Zugang zu den fünf Museen in Barcelona, die über einen archäologischen Fundus verfügen. Wer immer schon einmal wissen wollte, was der Ursprung unserer Alltagsbräuche oder das Wesen unserer Gesellschaft ist, findet auf diese und andere Fragen mit dem Arqueoticket die Antwort.

Barca Museum in

Museum in Barcelona. Foto: Turespana

Der Besuch von fünf Musen ermöglicht eine Reise in die Vergangenheit unserer und anderer Zivilsationen, um die Gegenwart zu verstehen:
Wo findet man die exklusivsten Schmuckstücke von Barcelona? Im Katalanischen Archäologiemuseum MAC sind ausgesprochen modern wirkende Ketten zu sehen, die als Schmuck in der Frühgeschichte dienten. Dort findet man auch die letzte Kreation von griechischen oder römischen Ohrringen …
Seit wann lassen wir uns tätowieren? Diese Art von Körperschmuck, der mit religiösen oder magischen Ritualen in Verbindung stand, war Brauch in den Zivilisationen des prähispanischen Amerikas. Mehr Informationen dazu sind im Museum Barbier-Mueller für präkolumbianische Kunst in Barcelona zu finden.
Ist es modern, ein Piercing zu tragen? Götter, Männer, Frauen und Tiere waren im Alten Ägypten bereits gepierct. Im ägyptischen Museum von Barcelona lässt sich das Moderne einer tausendjähirgen Kultur entdecken.
Seit wann gibt es Verpackungen? Einige Amphoren im Museum für Stadtgeschichte weisen an ihren Hälsen Zeichen auf. Sie sind die Vorgänger der heutigen Logos und dienten dazu, Informationen über den Hersteller oder Weintyp zu vermitteln.
Seit wann gibt es das alles sehende Auge? Seit undenkbaren Zeiten. Das Auge auf dem Schiffsbug ist das alles sehende Auge, das vor dem Unbekannten schützt Im Museo Marítimo von Barcelona wird erklárt, in wie weit die mit dem Meer verknüpften Taraditionen und Gebräuche uns beeinflussen.

Das Arqueoticket, das ein Jahr lang gültig ist, bedeutet eine Ersparnis von 7,50 € auf den Gesamtpreis.

Quelle: Turespana

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Die Kartause von Valldemossa

Feb-16-2009 By admin

Vielen Mallorcaliebhabern ist die Kartause von Valldemosa durch die Reisebeschreibung von George Sand „Ein Winter auf Mallorca“ ein Begriff. Aber außer Frédéric Chopin und George Sand haben in der „Cartuja“ noch so illustre Persönlichkeiten wie der spanische Aufklärer Gaspar M. Jovellanos während seiner Verbannung, der Maler Joseph Bonaventure Laurens und die für die spanische Literaturgeschichte bedeutsamen Dichter und Schriftsteller Rubén Darío, Azorín, Eugeni d’Ors und Miguel de Unamuno gewohnt.

Chrkultur in

Christliche Kultur auf Mallorca. Foto: Turespana

Ursprung der „Real Cartuja de Valldemossa“ ist ein Palast, den König Jaume II. Anfang des 14. Jahrhunderts für seinen Sohn Sanç hatte errichten lassen  1399 wurde der Bau dem San-Bruno-Orden gestiftet und an seine neue religiöse Bestimmung angepasst. Die Gotische Kirche und das Kloster blieben nicht erhalten, wohl aber weitere Bauelemente aus dieser Zeit. 1717 wurde die Anlage erweitert, und aus dieser Zeit stammt die heutige Kirche mit dem Barockkloster, um das herum geräumige Zellen für die Mönche entstanden. Allerdings wurde nur ein Teil des Projekts verwirklicht, denn im Jahr 1835 setzte Mendizábal in Spanien die Enteignung von Kirchengütern durch. Damit fiel das Kloster an den Staat. In der Folgezeit blieben  nur die Kirche und angrenzende Gebäudeteile öffentlich. Der Rest wurde in neun Teile aufgeteilt und ist seither zum Teil bis heute in Privatbesitz.

Heute kann der größte Teil des architektonischen Ensembles, wie etwa die Kirche, die Apotheke, einzelne Mönchszellen und die Zelle des Abts, wieder besucht werden, wo verschiedene Kunstgegenstände und Dokumente der Mönche zu sehen sind. Die Zellen 2 und 4 enthalten Exponate, die mit dem Aufenthalt Chopins und George Sands in Verbindung stehen. Zu besichtigen sind auch das Kloster und ein kommunales Museum mit Werken von Miró, Picasso, Tàpies, Juli Ramis und Coll Bardolet. Ein Saal ist dem Erzherzog Ludwig Salvator – dem Archiduque Luis Salvador – gewidmet. Im Palast des König Sanç werden Klavierkonzerte und mallorquinische Folkloreveranstaltungen organisiert.

Was das Äußere der Cartuja anbelangt, sind der Wehrturm und die Zwillingstürme der Kartäuserkirche des Palasts hervorzuheben. Jedoch zeigt sich nur einer der beiden Türme in der ganzen Eleganz seiner smaragdgrünen Keramikverkleidung, der andere Turm wurde wegen der Enteignung der Kirchengüter 1835 nicht fertig gestellt.

Valldemossa,  die Geburtsstadt der Heiligen „Santa Catalina Thomàs“, ist ein malerisches Städtchen in den Bergen. Die Verehrung, die die Bewohner von Valldemossa ihrer Heiligen entgegenbringen, zeigt sich an den Häusern der Stadt. An nahezu allen Fassaden befindet sich eine Kachel, die der ‚Beata‘, der frommen Frau gewidmet ist. Zum kulturellen Angebot gehört auch die Stiftung des Malers Coll Bardolet. Valdemossas gastronomische Spezialitäten sind die berühmten Cocas de Patata, eine Art Kartoffel-Schmalznudel, und die erfrischende Mandelmilch ‚Horchata de Almendras‘, die aus den Mandeln hergestellt werden, wie sie hier auf den typischen Anbauterrassen gedeihen.

Quelle: Turespana

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