Reisetipps

Reisetipps weltweit

Archive for the ‘Niederlande’ Category

Stätdetrips für wenig Geld

Apr-26-2009 By admin

Ein mehrtägiger Städtetrip muss nicht die Urlaubskasse sprengen. Wer auf seiner Kurzreise in die Niederlande seinen Geldbeutel schonen will, wird Amsterdam, Rotterdam und Den Haag schätzen. Denn die niederländischen Städte bieten neben zahlreichen günstigen Aktionen viele kostenlose Überraschungen, die locker mit den Bezahlattraktionen mithalten können.

Amsterdam – Kostenlose Konzerte zum Lunch
Schon in der Vorbereitung lässt sich Geld sparen: Auf seiner Webseite bietet das Amsterdamer Tourismusbüro Gutscheine an, die in den Frühlingsmonaten eingelöst werden können und Rabatte von bis zu 50 Prozent ermöglichen. So zahlen Erwachsene für eine einstündige Rundfahrt durch die Grachten nur 5,50 Euro statt der regulären elf Euro, Kinder sind schon mit drei Euro dabei. Im luxuriösen Bilderberg Garden Hotel erhalten Gäste ein Vier-Gänge-Menü zum Preis eines Drei-Gänge-Menüs. Alle Vouchers stehen auf der Webseite www.amsterdamtourist.nl zum Download bereit und müssen nur an der jeweiligen Attraktion vorgezeigt werden. Auch das Niederländische Büro für Tourismus & Convention weist auf der Webseite www.niederlande.de auf zahlreiche Angebote hin.

Feuerwerk in

Feuerwerk in Scheveneingen. Foto: NBTC

Am besten erkundet man Amsterdam vom Wasser aus. Zwischen der Innenstadt und Amsterdam-Nord kann jeder an einer kostenlosen „Hafenrundfahrt“ teilnehmen – rund um die Uhr. Dort liegt am Fluss IJ der älteste Teil des Hafens von Amsterdam, wo Besucher eine kostenlose Fahrt von etwa fünf Minuten unternehmen. Von der Fähre aus hat man einen prächtigen Ausblick auf das Wasser, die Schiffe und das IJ-Ufer. Das Boot fährt täglich alle 7,5 Minuten vom Anlegesteg 7 hinter dem Hauptbahnhof (De Ruyterkade) ab – von 6.30 Uhr bis 21 Uhr, in den Abend- und Nachtstunden alle Viertelstunde.

Im berühmten Concertgebouw werden Kulturfreunden regelmäßig erstklassige und dazu kostenlose Mittagskonzerte geboten. Jeden Mittwoch öffnen sich die Säle für das Mittagskonzert: Von 12.30 Uhr bis 13.00 Uhr können Gäste den Klängen klassischer Musik lauschen. Die Veranstaltungen finden abwechselnd im Großen und im Kleinen Saal statt. Oft geht es dabei um öffentliche Proben der Orchester, die hier abends „offiziell“ auftreten, wie die des Königlichen Orchesters des Konzertgebäudes. Auch namhafte Solokünstler geben ihr Können in intimer Atmosphäre zum Besten.


Rotterdam – Hafenstadt mit spannender Architektur
Für nur fünf Euro erhalten Urlauber in Rotterdam eine äußerst lukrative Gegenleistung: Mehr als 200 Euro Ersparnis winken bei maximaler Nutzung der „Rotterdam Welcome Card“. Die Karte gewährt Ermäßigungen bei 39 Attraktionen, Museen, Restaurants und Clubs. Das Paket enthält außerdem einen Stadtplan und eine (englischsprachige) Broschüre. Es ist bei den örtlichen Fremdenverkehrsbüros VVV erhältlich.

Die Kubuswohnungen im Herzen Rotterdams gehören zu den architektonischen Glanzstücken der Stadt, weil sie durch ihre aufsehenerregende Bauweise verblüffen – keine einzige Wand ist senkrecht. Ein Besuch der Würfel kostet 2,50 Euro, Kinder zahlen nur 1,50 Euro. Ab Juni 2009 kann man den Blick auf den alten Hafen auch außerhalb der Öffnungszeiten genießen, denn dann bezieht dort die Hostelkette Stayokay Quartier. 46 Zimmer mit insgesamt 250 Betten werden mit dem neusten Standard ausgestattet, um eine neue, extravagante und preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit in Rotterdam entstehen zu lassen.

Termintipps: Am 13. und 14. Juni gönnen zahlreiche Rotterdamer Gartenbesitzer Naturfreunden einen Blick in ihr privates Blumenreich. Die „Verborgenen Gärten“ sind von 10.30 bis 16.30 für Besucher geöffnet; ein Wochenendticket kostet fünf Euro. Für alle Verliebten hat sich die Stadt ein besonderes Fest ausgedacht: Der „Tag der romantischen Musik“ am 9. August. Im Park am Euromast befördern Streichquartette, Orchester und Solomusiker Pärchen mit ihrer Musik in den siebten Himmel. Der Eintritt ist frei.

Den Haag – Großstadt am Meer
Mit das Schönste an Den Haag ist die Lage: die Vorzüge der Großstadt vereinen sich mit dem Strandleben – nur zehn Minuten vom Zentrum entfernt. Beim Ausstieg aus der Straßenbahn stolpert man geradewegs an den Sandstrand. Als wäre das nicht schon Grund genug, der Regierungsstadt einen Besuch abzustatten, punktet der Badeort Scheveningen mit kostenlosem Feuerwerk am Strand. Und zwar an jedem Freitag im Juli und August. Weiter südlich in Kijkduin findet man ein Naturkunstwerk des amerikanischen Künstlers James Turrell: das „Hemels Gewelf“ (Himmelsgewölbe), ein riesiger Krater in den Dünen des Badeortes. Tipp: Von Kijkduin aus können Romantiker das Feuerwerk im Nachbarort Scheveningen ebenfalls beobachten. Echte Insidertipps vermitteln am besten Einheimische, welche die Stadt in- und auswendig kennen. „Den Haag Greeters“ bietet individuelle Stadtführungen an, bei der die unentdeckten Ecken Den Haag gezeigt werden. Vorab wird per Online-Formular das Thema gewählt und vor Ort steht einem ein semiprofessioneller Reiseführer zur Seite. Der Service ist kostenlos, Spenden sind aber natürlich gern gesehen.


Breda – königliches Städtchen im Grünen
Breda wird umringt von Wäldern, die eine Tour per pedes oder mit dem Rad geradezu unumgänglich machen. Verschiedene Wander- und Fahrradnetzwerke ermöglichen es, individuelle Routen festzulegen, die die eigene Kondition nicht überfordern. Beim örtlichen Fremdenverkehrsbüro VVV sind Karten für das Waldgebiet erhältlich. Das Stadtzentrum erkundet man am besten mit der deutschsprachigen Broschüre „Der historische Kilometer“ (2,50 Euro). Die historische Wanderung durch die Stadtmitte führt u. a. vorbei am Beginenhof und zur Grote Kerk, die vom 15. April bis 31. Dezember für Publikum gratis zugänglich ist. Für den abendlichen Hunger empfiehlt sich ein dreigängiges Menü „Holländische Küche“ in „De Boerenstamppot”, Tel: 0031-(0)76-5140162. Kostenpunkt für Erwachsene 6,80 Euro, das Kindermenü liegt bei vier Euro. Weitere Tipps aus der lokalen Gastronomie verrät die deutschsprachige Broschüre “Bon Appetit”, in der von heimischer Küche bis Haute Cuisine alles vertreten ist. Das Magazin ist gratis erhältlich bei den VVVs, in Restaurants und Hotels sowie in Theatern und Museen.


Groningen – Die jüngste Stadt der Niederlande

Groninger in

Das Groninger Museum bei Nacht. Foto: NBTC

Kreativität wird groß geschrieben hoch im niederländischen Norden. Dreh- und Angelpunkt für Kunst, Design und Architektur ist das Groninger Museum, das in einem auffällig farbenfrohen Bau am Rande des Zentrums situiert ist. Besonders ungewöhnliche Kunst im öffentlichen Raum markiert das Pissoir des Star-Architekten Rem Koolhaas, das den ewigen Wettstreit der Geschlechter thematisiert. Und die Stadt bietet Kunst sogar unter ihren Brücken: Wenn etwa der Übergang am Museum hochgezogen wird, erscheint an der Unterseite ein Werk von Wim Delvoye. Die Kunst und Architektur im öffentlichen Raum der Studentenstadt zu bewundern, kostet natürlich keinen Cent.


Maastricht – ein Urgestein niederländischer Geschichte
Die Hauptstadt von Limburg wetteifert mit Nimwegen seit jeher um den Titel der ältesten Stadt der Niederlande. Die historischen Wurzeln sind unübersehbar. Bei einem Bummel durch die alte Stadt entdeckt man zahlreiche interessante Bauwerke, und so wird der Spaziergang zu einem Museumsbesuch im Freien. In Maastricht ist es außerdem möglich, einen der wenigen Berge der Niederlande zu erklimmen. Der St. Pietersberg ist ein Plateau, das sich auf acht Kilometern bis nach Belgien erstreckt. Auf der Spitze empfiehlt sich eine Rast mit dem Picknickkorb, denn von hier aus hat man die beste Aussicht auf die hügelige Landschaft. Nicht weit davon entfernt, am Hoeve Lichtenberg, erzählt ein kleines Museum namens „Het Sint-Pieters Museum op de Lichtenberg“ über die Umgebung mit ihren Grotten. Das Museum ist ab 26. April jeden Sonntag von 12 bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt  ist frei.


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention

Redirec-tweet-button in

Die Hermitage Amsterdam, eine Dependance der weltberühmten Eremitage in Sankt Petersburg, öffnet am Samstag, 20. Juni, um 10 Uhr im komplett umgebauten Amstelhof ihre Türen für Besucher. Die im 17. Jahrhundert errichtete Landmarke an der Amstel wandelte sich in der Periode von Juni 2007 bis Juni 2009 vom Pflegeheim zum spektakulären multifunktionalen Museum. Neben den Ausstellungssälen beherbergt das Bauwerk ein Café-Restaurant, Geschäfte, ein Studienzentrum, ein Auditorium und eine Hermitage für Kinder. Die Hermitage Amsterdam eröffnet mit der Ausstellung „Am Russischen Hof. Palast und Protokoll im 19. Jahrhundert“, die mit rund 1800 Objekten aus dem Stammmuseum in Sankt Petersburg eine der größten jemals in den Niederlanden organisierten Ausstellungen zu werden verspricht.

Hermitage-amsterdam in

Blick auf die Hermitage in Amsterdam. Foto: Hermitage

Die Hermitage Amsterdam feiert die Eröffnung in großem Stil am letzten Frühjahrstag mit dem „Witte Nacht Festival“ (Festival der Weißen Nacht), bei dem das Museum 31 Stunden lang durchgehend für Besucher geöffnet ist. Den ganzen Tag, Abend und die Nacht vom 20./21. Juni hindurch sind im Gebäude, im Innenhof und entlang der Amstel zahlreiche festliche Aktivitäten und Konzerte geplant.

Die Eröffnungsausstellung, die einen Tag am russischen Hof des 19. Jahrhunderts nachstellt, läuft vom 20. Juni 2009 bis 31. Januar 2010. Im Mittelpunkt steht das reiche Hofleben der Zaren: das ausführliche Hofprotokoll, die festlichen Bälle und die prachtvollen Kleider. Für diese Ausstellung hat die Staatliche Eremitage in Sankt Petersburg alle Register gezogen: Hunderte Ballkleider, Gemälde von Winterhalter und Repin, einzigartige Möbel (darunter der berühmte Romanow-Thron), eindrucksvolle Juwelen (u.a. von Fabergé), kostbare und umfangreiche Tafelservices sowie der Flügel der letzten Zarin kommen nach Amsterdam. Gemeinsam erzählen sie die Geschichte eines der glanzvollsten europäischen Höfe des 19. Jahrhunderts.

Die neue Hermitage bietet ihren Besuchern demnächst – mit rund 9000 Quadratmetern Fläche – ein „ganzheitliches Museumserlebnis“. Die Präsentationen in den zwei großen Ausstellungssälen und 44 Kabinetten sind ein zentraler Bestandteil, doch auch das monumentale Gebäude selbst mit seinem alten Kirchensaal, seinen Regenten-Kammern, anderen historischen Räumen und seinem Innengarten leistet hierzu einen wesentlichen Beitrag. Das einladende Café-Restaurant Neva (demnächst täglich bis 1 Uhr nachts geöffnet), ein großes Auditorium, drei Museumsshops und eine eigene Freunde-Lounge spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Hermitage Amsterdam ist mehr als nur ein Museum: das Gebäude beherbergt auch ein Studienzentrum und eine Hermitage für Kinder, in der jährlich bis zu 20.000 Kinder ihre kreativen Talente entfalten können.

Die Gesamtkosten für die Renovierung von Amstelhof und Neerlandia-Gebäude belaufen sich auf rund 40 Millionen Euro. Der Betrieb der neuen Hermitage Amsterdam wird je zur Hälfte aus Sponsorengeldern und dem Verkauf von Eintrittskarten finanziert.

Hermitage Amsterdam, Amstel 51, Amsterdam. Öffnungszeiten: ab 20. Juni täglich von 10 bis 17 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr.

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention

Redirec-tweet-button in