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Schlammfestival in Korea

Jul-6-2009 By admin

Vom 11. bis 19. Juli findet bereits zum zwölften Mal das berühmte Schlammfestival am Daecheon-Strand von Boryeong statt. Seinen Erfolg verdankt das Festival dem berühmten Schlamm der Region, der an der Küste im Überfluss zu finden ist. Dort können die Besucher am längsten Strand der koreanischen Westküste nach Herzenslust im heilkräftigen Schlamm von Boryeong ringen, rutschen und sich tummeln. Spaß haben und etwas für die eigene Haut tun; selten so einfach wie in Boryeong. Allein im vergangenen Jahr zog das Ereignis etwa 30.000 ausländische Gäste an den etwa zweieinhalb Stunden südwestlich von Seoul gelegenen Strand.

Der feine Daecheon-Sandstrand, der als einer der schönsten Strände Koreas gilt, genießt schon seit langem einen hervorragenden Ruf als Ausflugsziel für die gestressten Hauptstädter der 10-Millionen-Metropole Seoul. Bekannt ist die Stadt aber vor allem für ihren einzigartigen Heilschlamm, der in alle Welt exportiert wird. Der Schlamm in Boryeong ist für kosmetische Zwecke besonders geeignet, da er extrem hohe Nährstoff- und Mineralienanteile aufweist. Das Festival stellt neben Heilpackungen und Schlammbädern der traditionellen koreanischen Medizin den Spaßfaktor von Schlamm in den Mittelpunkt des Geschehens. So bieten sich für die Besucher Attraktionen wie Schlammrutschen, Schlammcatchen und Schlammwannen. Ein Rockkonzert gehört ebenso zum Festival wie verschiedene Ausstellungen, ein vielfältiges Abendprogramm und als Höhepunkt die Wahl von Miss und Mister Mud.

Neben dem einmaligen Schlammfestival hat die Region um Boryeong auch weitere Highlights zu bieten: Wunderschöne Küstenstraßen und die nahen Berge eignen sich für Ausflüge in die Natur. Von Boryeong aus sind zudem die berühmten Tempel der westlichen Region, wie der Beopjusa mit seiner riesigen Buddhastatue und einer sehenswerten sechsstöckigen Holzpagode, innerhalb kurzer Zeit zu erreichen. Preiswerte Unterkünfte bieten sich mit zahlreichen kleinen Motels oder einer der Pensionen entlang des Strandes, die für jedes Reisebudget ein Angebot haben. Natürlich stehen in Boryeong wie in ganz Korea die kulinarischen Köstlichkeiten hoch im Kurs. Wie es sich für eine Stadt am Meer gehört, kommen als regionale Spezialitäten vor allem frische Meeresfrüchte auf den Tisch. Eine besondere Spezialität sind gegrillte Muscheln oder das zarte Fleisch der Ggotge-Riesenkrabben.

Aus Seoul und vom Internationalen Flughafen Incheon fährt während der Festivalzeit ein eigens eingerichteter Shuttlebus. Zudem verkehren regelmäßig Expressbusse und Züge nach Boryeong. Die Züge fahren vom Seouler Hauptbahnhof „Seoul Station“ ab. Die Fahrt dauert etwa 2 Stunden 30 Minuten. Busse fahren vom Nambu Terminal Seoul in Richtung Daecheon. Die Fahrt dauert 3 Stunden 30 Minuten. (Korea Tourism Organization)

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Die koreanische Küche zeichnet sich durch einzigartige Geschmacksnoten und Aromen aus, die in keinem anderen Land Asiens zu finden sind. Durch eine reiche Palette an verschiedensten Gemüsen ist sie dabei von äußerst hohem Nährwert und gleichzeitig kalorienarm. Typische Gewürze sind Knoblauch, rote Peperoni, Schalotten, Sojasoße, fermentierte Sojabohnenpaste, Ingwer und Sesamöl. In der koreanischen Küche ist ein breites Spektrum an Geschmacksrichtungen und Stilen vertreten. Diese reichen von der luxuriösen Palastküche bis zur bescheidenen rein vegetarischen Tempelküche. Ihr lebendiger Geschmack macht die koreanische Küche weltweit beliebt und manchmal sind die Gerichte fast schon zu dekorativ, um sie zu verspeisen. Die Koreaner glauben, dass die Hingabe, mit der ein Gericht zubereitet wird, für den Geschmack entscheidend ist. Wegen der natürlichen Produkte und der schonenden Zubereitungsart, wird vielen Gerichten eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt.

Kimchi - Das Nationalgericht
Besucher können nicht wirklich behaupten, in Korea gewesen zu sein, ohne das Nationalgericht Kimchi probiert zu haben. Dieses international bekannte und beliebte Gericht besteht aus eingelegtem und mit rotem Peperonipulver scharf gewürztem Chinakohl. Die Koreaner essen so gut wie zu jeder Mahlzeit Kimchi, das es in Dutzenden von Varianten mit den unterschiedlichsten Zutaten und Schärfegraden von mild bis feurig gibt. Kimchi geht auf Jahrhunderte alte Traditionen zurück und noch heute findet man in ländlichen Gebieten hinter den Häusern Tontöpfe, in denen der Kohl für das ganze Jahr aufbewahrt wird.

Koreanisches Barbecue und kalte Nudeln
Bekannte koreanische Fleischgerichte sind Galbi und Bulgogi, die zu jedem Festessen dazugehören. Galbi sind marinierte Rinderrippen und Bulgogi hauchdünne, marinierte Rindfleischscheiben. Die Marinade ist in beiden Fällen würzig, aber nicht besonders scharf. Galbi und Bulgogi werden oft über Holzkohle am Tischgrill zubereitet und sind deshalb auch als koreanisches Barbecue bekannt. Weitere beliebte koreanische Gerichte sind Bibimbap, Reis, der mit verschiedenen Gemüsen, Ei und roter Peperonipaste gemischt wird, sowie der leckere Gemüseeintopf Doenjangjjigae, das typische Sommergericht Naengmyeon, Nudeln in kalter Brühe und Samgyetang, gekochtes mit Reis und Ginseng gefülltes Huhn, das in Brühe serviert wird.

Zu einem richtigen koreanischen Essen gehören normalerweise Reis, Suppe und drei bis vier Beilagen, darunter natürlich vor allem das obligatorische Kimchi.

Regionale Spezialitäten
Natürlich hat jede Region ihre kulinarischen Höhepunkte zu bieten. Die südöstliche Region rund um die Hafenstadt Busan ist bekannt für ihre köstlichen Fischspezialitäten. Der Südwesten, die Provinz Jeollanam-do, wird vor allem für den in Bambusrohren gegarten und fein gewürzten Reis sowie den besonders köstlichen Bibimbap geschätzt. Im Osten des Landes, der Provinz Gangwon-do, bereitet man besonders gerne Kartoffelklöße und Buchweizennudeln zu und auf der Insel Jeju gibt es den Fisch Okdom. Diese Meerbrasse, die nur in den Gewässern um die Insel vorkommt, wird von Kennern als delikateste Fischsorte der Welt bejubelt.

Quelle: Korea Tourism Organization

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