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Taiwan Tee 1 in Wo immer Chinesen hingehen, der Brauch des Teetrinkens folgt auf dem Fuß. Sie waren die ersten, die den Tee entdeckten, und seit unzähligen Generationen wird er getrunken. Wenn Sie auf die schöne Insel Taiwan kommen, werden Sie alte Männer sehen, die in einem Tempel oder einer alten Straße zu zweit und zu dritt zusammen sitzen. Sie werden wahrscheinlich ruhig um einen einfachen hübschen Teetopf von der Größe einer Faust versammelt sein, jeder hält eine winzige Tasse in Händen und man unterhält sich und trinkt Tee.

Diese ist die traditionelle chinesische Teezeremonie “der alten Männer” lao-jen cha. Beim Spaziergang durch die geschäftigen Straßen der Metropole Taipeh werden Sie sicher von einem der “Teegeschäfte” angezogen, die durch das chinesische Schriftzeichen ch’a für Tee gekennzeichnet sind. Wenn Sie neugierig geworden sind, wird Sie ein Kenner gerne in die Grundlagen des “Kung Fu Tees” oder der traditionellen Teezubereitung und das Trinkritual einführen.

Tee ist ein unentbehrlicher Teil im Leben eines Chinesen. Ein chinesisches Sprichwort bezeichnet die sieben täglichen Lebensnotwendigkeiten wie folgt: Brennstoff, Reis, Öl, Salz, Sojasauce, Essig und Tee. Seit über tausend Jahren ist der Brauch des Teetrinkens in jedem Chinesen verwurzelt.

Taiwan Tee 2 in Während der mittleren T’ang Dynastie (618-907 n. Chr.) trat ein Mann, Lu Yu genannt, in jungen Jahren in das buddhistische Mönchstum ein. Im Alter kehrte er dann ins weltliche Leben zurück. Später wurde er sehr bekannt durch seine Sammlung von Wissen und Erfahrungen seiner Vorgänger und Zeitgenossen über Tee dem Tee-Klassiker Cha Ching.

Dieses Werk machte das Teetrinken in ganz China populär und vom Kaiser und Minister bis zum Straßenhändler und Soldaten wurde jeder begeisterter Teetrinker. Sogar die Nachbarländer Korea, Japan, ganz Südostasien übernahmen die Bräuche des Teetrinkens.

Die Geburtsstunde des Tees
Es ranken sich viele Legenden darum, wie der Tee zu den Menschen kam. Eine davon erzählt von Kaiser Shen-Nung, der schon vor mehr als 3.000 Jahren den Tee als Getränk entdeckt haben soll. Während er unter einem Baum schlief, fiel ein Teeblatt in seine Schale mit heißem Wasser.
Das, so sagt die Legende, war die Geburtsstunde des Tees. Wie dem auch sei, sicher ist, dass Tee in China seit über 2.500 Jahren getrunken wird. Die ältesten Aufzeichnungen über den Tee stammen aus dem Jahre 221 v. Chr. Es handelt sich dabei um einen Teesteuerbescheid. (Quelle: www.taiwantourismus.de )

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Schlammfestival in Korea

Jul-6-2009 By admin

Vom 11. bis 19. Juli findet bereits zum zwölften Mal das berühmte Schlammfestival am Daecheon-Strand von Boryeong statt. Seinen Erfolg verdankt das Festival dem berühmten Schlamm der Region, der an der Küste im Überfluss zu finden ist. Dort können die Besucher am längsten Strand der koreanischen Westküste nach Herzenslust im heilkräftigen Schlamm von Boryeong ringen, rutschen und sich tummeln. Spaß haben und etwas für die eigene Haut tun; selten so einfach wie in Boryeong. Allein im vergangenen Jahr zog das Ereignis etwa 30.000 ausländische Gäste an den etwa zweieinhalb Stunden südwestlich von Seoul gelegenen Strand.

Der feine Daecheon-Sandstrand, der als einer der schönsten Strände Koreas gilt, genießt schon seit langem einen hervorragenden Ruf als Ausflugsziel für die gestressten Hauptstädter der 10-Millionen-Metropole Seoul. Bekannt ist die Stadt aber vor allem für ihren einzigartigen Heilschlamm, der in alle Welt exportiert wird. Der Schlamm in Boryeong ist für kosmetische Zwecke besonders geeignet, da er extrem hohe Nährstoff- und Mineralienanteile aufweist. Das Festival stellt neben Heilpackungen und Schlammbädern der traditionellen koreanischen Medizin den Spaßfaktor von Schlamm in den Mittelpunkt des Geschehens. So bieten sich für die Besucher Attraktionen wie Schlammrutschen, Schlammcatchen und Schlammwannen. Ein Rockkonzert gehört ebenso zum Festival wie verschiedene Ausstellungen, ein vielfältiges Abendprogramm und als Höhepunkt die Wahl von Miss und Mister Mud.

Neben dem einmaligen Schlammfestival hat die Region um Boryeong auch weitere Highlights zu bieten: Wunderschöne Küstenstraßen und die nahen Berge eignen sich für Ausflüge in die Natur. Von Boryeong aus sind zudem die berühmten Tempel der westlichen Region, wie der Beopjusa mit seiner riesigen Buddhastatue und einer sehenswerten sechsstöckigen Holzpagode, innerhalb kurzer Zeit zu erreichen. Preiswerte Unterkünfte bieten sich mit zahlreichen kleinen Motels oder einer der Pensionen entlang des Strandes, die für jedes Reisebudget ein Angebot haben. Natürlich stehen in Boryeong wie in ganz Korea die kulinarischen Köstlichkeiten hoch im Kurs. Wie es sich für eine Stadt am Meer gehört, kommen als regionale Spezialitäten vor allem frische Meeresfrüchte auf den Tisch. Eine besondere Spezialität sind gegrillte Muscheln oder das zarte Fleisch der Ggotge-Riesenkrabben.

Aus Seoul und vom Internationalen Flughafen Incheon fährt während der Festivalzeit ein eigens eingerichteter Shuttlebus. Zudem verkehren regelmäßig Expressbusse und Züge nach Boryeong. Die Züge fahren vom Seouler Hauptbahnhof „Seoul Station“ ab. Die Fahrt dauert etwa 2 Stunden 30 Minuten. Busse fahren vom Nambu Terminal Seoul in Richtung Daecheon. Die Fahrt dauert 3 Stunden 30 Minuten. (Korea Tourism Organization)

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