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Archive for März, 2009

Nach Mallorca der Oliven wegen

Mrz-24-2009 By admin

Sie gehören zum Gesicht der Landschaft Mallorcas wie die Berge des Nordwestens, die schroffen Klippen am Cap Formentor, die Orangen- und Pinienhaine , die blühenden Mandelbäume in den sanften Hügellandschaften mit malerischen Dörfern im Inselinnern und wie die verträumten Buchten der Ostküste: Die aus ewigem Stein geformten Trockenmauern und die knorrig verformten Stämme der jahrhundertealten Olivenbäume, die sich auf zahlreichen Terrassen die Hänge hinaufziehen, prägen das Bild der Urlaubsinsel. Es sind die Kunstwerke, die Natur und Mensch in gemeinsamer Arbeit geschaffen haben, die man sich heute aus der Landschaft Mallorcas nicht mehr weg denken mag. Im Verlauf der Jahrhunderte entstanden mehrere Tausend Hektar Anbaufläche mit Millionen von tragenden Olivenbäumen auf nahezu zwanzigtausend Kilometern von angelegten Steinmauern. Vor allem der Nordosten und Norden der Insel bietet dieses „Freilichtmuseum der Natur“.

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Edler Tropfen - Olivenöl aus Mallorca. Foto: Turespana

Vor zweitausend Jahren kam der Olivenbaum nach Mallorca und es dauerte nicht lange, bis die Menschen den nutzbringenden Baum in ihr alltägliches Leben integrierten. Durch die Jahrhunderte nahmen sich Dichter, Maler und Fotografen in ihren Kunstwerken dieses Baumes an, dessen Früchte die mediterrane Küche bestimmen wie kaum ein anderes Produkt. Und der Reisende, der auf Mallorca unterwegs ist, bewundert auch heute mehr denn je die kunstvollen Formen, die die Launen der Natur hervorgebracht haben. Mächtige, alte und knorrige Bäume, mit gewundenen Stämmen und sich schlängelnden Ästen, mit Höhlen durchlöchert, bieten sie dem Wanderer Schutz vor Sonne, Regen und Wind. Alte Gesellen, die dem Lauf der Zeit, Wind und Wetter zu trotzen scheinen. So steht man dann vor dem „Kamel“, einem Olivenbaum am Camí de Muleta, dem die Bewohner des Ortes diesen Namen aufgrund seiner Gestalt gegeben haben. Und man rätselt, ob es wirklich ein Kamel sein könnte oder ob vielleicht ein riesiger Drache vor einem steht, der jeden Moment anfängt Feuer zu speien. In der Hauptstadt Palma weiß man nicht, wem man zuerst seine Aufmerksamkeit schenken soll, dem mächtigen Olivenbaum in der Mitte der nach ihm benannten Plaza Olivera de Cort oder dem Rathaus im typischen mallorquinischen Barockstil.

Kein Wunder, dass sich auch der Tourismus diese Naturkunstwerke zu nutzen macht. Und so werden Mallorcabesucher heute eingeladen, sich näher mit den uralten Bäumen und ihren Früchten sowie mit den Landschaften, die sie umgeben, zu beschäftigen. Es gibt spezielle Touren, die man zu Fuß, per Rad, auf dem Rücken eines Pferdes oder auch mit dem Auto zum Thema Olivenöl machen kann. Sie enthalten Spaziergänge durch Olivenhaine, Besichtigungen der schönsten Exemplare dieser Bäume, den Besuch von alten Ölpressen und Gehöften sowie Geschäften, die das Oli de Mallorca verkaufen. Und nicht zu vergessen, gehört natürlich auch die Verköstigung von typischen mallorquinischen Gerichten, bei denen das Olivenöl oder die Oliven selbst eine Hauptrolle in der Zubereitung spielen, dazu.

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Olivenanbau auf den Ballearen. Foto: Turespana

Eine dieser Routen führt in die seit 1994 unter Naturschutz stehende Schlucht von Biniaraix. Ausgangspunkt ist das gleichnamige Örtchen im Tal von Sóller im Nordwesten Mallorcas. Das kleine Bergdorf liegt idyllisch inmitten von Orangen- und Olivenhainen unweit von Sóller. Richtung Fornalutx geht es auf einem Weg geradewegs auf die Schlucht zu und an den Cúber-Stausee. Schon bald kommt die faszinierende Terrassenlandschaft mit ihren unzähligen Olivenbäumen in Sicht. Man wandert auf einem alten Steinweg und bewundert die uralten Bäume von faszinierenden Formen und Gestalten, die unterteilt in kleine Parzellen auf den gemauerten Terrassen und wahllos in die Landschaft gepflanzt stehen. Nachdem man etwa 45 Minuten bergauf dem Weg durch diese Landschaft immer am Bachbett des l’Ofre entlang gefolgt ist, stößt man ganz in der Nähe eines Wegweisers zum Cúber Stausee auf eines der prachtvollsten Exemplare eines Olivenbaums in dieser Schlucht, den Sa Madona des Barranc, auf deutsch die Madonna der Schlucht. Wie viele Wanderer mag dieser mächtige Baum mit seinen fantastisch gewundenen Formen wohl schon gesehen, wie vielen schon Schatten gespendet haben? Schließlich befindet man sich hier auf einem der schönsten Wanderwege der Insel überhaupt. Wer noch Energie hat und die Wanderung ausdehnen möchte, kann von hier nämlich auf den Gipfel des knapp 1.080 m hohen l’Ofre und dann weiter bis zum herrlich gelegenen grünblau glitzernden Stausee Cúber wandern. Wieder am Ortseingang von Biniaraix kann man aber auch den alternativen steilen Weg von Marrois wählen, der durch die wichtigsten Anbauzonen des Berglandes für das herkunftsgeschützte Olivenöl von Mallorca führt. Dieser Weg bietet nicht nur herrliche Aussichten über das Tal von Sollér mit seinen Hunderten von Orangen- und Zitronenbäumen und den Terrassen mit ihren uralten Olivenbäumen. Er führt auch direkt in eines der malerischsten Dörfer dieses Tals, nach Fornalutx, einem Bilderbuchdörfchen mit honigfarbenen Natursteinhäusern, das bereits mehrmals zum schönsten Dorf Spaniens gekürt wurde.

Insgesamt werden vier Routen zum Thema Olivenöl angeboten. Die Tour Camí de Muleta, ebenfalls in der Nähe von Sollér, führt zum Olivenhain von C’as Avinyons und zu jenem seltsam geformten Baum, den die Einwohner „El Camell“, das Kamel nennen. Im Berggehöft von Muleta de Ca s’Hereu kann man eine alte Ölpresse besichtigen und erfährt, wie in alten Zeiten das Olivenöl der Insel hergestellt wurde.
Auf der dritten Tour gelangt man auf dem Camí de Font Garrover in den Olivenhain von La Tanca de s’Atzeroler und auf die Finca einer Familie, die bis heute ihr eigenes Olivenöl produziert.
Die vierte Tour schließlich macht mit einem typischen Gebirgsgutshof bekannt. Auf Coma-sema steht eine aus dem Mittelalter stammende traditionelle Ölpresse mit mechanischem Antrieb, die dank der Beharrlichkeit ihres Eigentümers auch heute noch funktioniert.

Einzelheiten der Touren unter dem Stichwort „Olivenöltourismus Mallorca“ sowie die Adressen von landwirtschaftlichen Gehöften und Produktionsstätten, die besichtigt werden können und ländlichen Hotels, die neben typischen Restaurants auch über alte Olivenpressen verfügen, finden interessierte Mallorcareisende auf der Internetseite
www.illesbalearsqualitat.cat.

Quelle: Turespana

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Die koreanische Küche zeichnet sich durch einzigartige Geschmacksnoten und Aromen aus, die in keinem anderen Land Asiens zu finden sind. Durch eine reiche Palette an verschiedensten Gemüsen ist sie dabei von äußerst hohem Nährwert und gleichzeitig kalorienarm. Typische Gewürze sind Knoblauch, rote Peperoni, Schalotten, Sojasoße, fermentierte Sojabohnenpaste, Ingwer und Sesamöl. In der koreanischen Küche ist ein breites Spektrum an Geschmacksrichtungen und Stilen vertreten. Diese reichen von der luxuriösen Palastküche bis zur bescheidenen rein vegetarischen Tempelküche. Ihr lebendiger Geschmack macht die koreanische Küche weltweit beliebt und manchmal sind die Gerichte fast schon zu dekorativ, um sie zu verspeisen. Die Koreaner glauben, dass die Hingabe, mit der ein Gericht zubereitet wird, für den Geschmack entscheidend ist. Wegen der natürlichen Produkte und der schonenden Zubereitungsart, wird vielen Gerichten eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt.

Kimchi - Das Nationalgericht
Besucher können nicht wirklich behaupten, in Korea gewesen zu sein, ohne das Nationalgericht Kimchi probiert zu haben. Dieses international bekannte und beliebte Gericht besteht aus eingelegtem und mit rotem Peperonipulver scharf gewürztem Chinakohl. Die Koreaner essen so gut wie zu jeder Mahlzeit Kimchi, das es in Dutzenden von Varianten mit den unterschiedlichsten Zutaten und Schärfegraden von mild bis feurig gibt. Kimchi geht auf Jahrhunderte alte Traditionen zurück und noch heute findet man in ländlichen Gebieten hinter den Häusern Tontöpfe, in denen der Kohl für das ganze Jahr aufbewahrt wird.

Koreanisches Barbecue und kalte Nudeln
Bekannte koreanische Fleischgerichte sind Galbi und Bulgogi, die zu jedem Festessen dazugehören. Galbi sind marinierte Rinderrippen und Bulgogi hauchdünne, marinierte Rindfleischscheiben. Die Marinade ist in beiden Fällen würzig, aber nicht besonders scharf. Galbi und Bulgogi werden oft über Holzkohle am Tischgrill zubereitet und sind deshalb auch als koreanisches Barbecue bekannt. Weitere beliebte koreanische Gerichte sind Bibimbap, Reis, der mit verschiedenen Gemüsen, Ei und roter Peperonipaste gemischt wird, sowie der leckere Gemüseeintopf Doenjangjjigae, das typische Sommergericht Naengmyeon, Nudeln in kalter Brühe und Samgyetang, gekochtes mit Reis und Ginseng gefülltes Huhn, das in Brühe serviert wird.

Zu einem richtigen koreanischen Essen gehören normalerweise Reis, Suppe und drei bis vier Beilagen, darunter natürlich vor allem das obligatorische Kimchi.

Regionale Spezialitäten
Natürlich hat jede Region ihre kulinarischen Höhepunkte zu bieten. Die südöstliche Region rund um die Hafenstadt Busan ist bekannt für ihre köstlichen Fischspezialitäten. Der Südwesten, die Provinz Jeollanam-do, wird vor allem für den in Bambusrohren gegarten und fein gewürzten Reis sowie den besonders köstlichen Bibimbap geschätzt. Im Osten des Landes, der Provinz Gangwon-do, bereitet man besonders gerne Kartoffelklöße und Buchweizennudeln zu und auf der Insel Jeju gibt es den Fisch Okdom. Diese Meerbrasse, die nur in den Gewässern um die Insel vorkommt, wird von Kennern als delikateste Fischsorte der Welt bejubelt.

Quelle: Korea Tourism Organization

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