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Archive for März, 2009

Wann das Miniatur Wunderland http://www.miniatur-wunderland.de in Hamburg fertig gestellt wird, ist bisher nicht abzusehen, aber bereits jetzt kann die Welt im Kleinformat in der Hansestadt einen Rekord vorweisen: Sie ist mit mehr als zwölf Kilometern Schienenetz die weltgrößte Modellbahn im Maßstab 1:87. Die beiden Brüder Frederik und Gerrit Braun haben im Jahr 2000 mit der Konstruktion der Anlage begonnen, die heute eine Sehenswürdigkeit in der Hansestadt geworden ist.

“In der Zwischenzeit sind rund 180 Mitarbeiter im Miniatur Wunderland beschäftigt”, so Birte Rüsch, Public Relations Officer, im pressetext-Interview. Mehr als 8,7 Mio. Euro habe die Herstellung dieser Anlage bisher gekostet. Bis zum Jahr 2014 werden es etwa 15 Mio. Euro werden. “Bis 2014 gibt es schon konkrete Ausbaupläne. Ideen haben wir jedoch bis mindestens 2020″, so Rüsch. Bis zum Ende des Jahres werde an der Fertigstellung des Flughafens im Miniaturformat gearbeitet. “Kernstück dabei ist eine spezielle Anlage, die Starts und Landungen von Flugzeugen authentisch simuliert”, so Rüsch. Insgesamt 830 Züge mit 11.000 Waggons, 900 Signale und insgesamt 3.500 Gebäude und Brücken sowie 200.000 detailgetreue Figuren sind in der Modellbahnanlage zu bewundern.

Zu den ab- bzw. nachgebildeten Szenerien gehören etwa ein Teil der Stadt Hamburg, eine Region im Harz, eine österreichische Almenlandschaft, Modelle der Rocky Mountains, des Mount Rushmore, des Schweizer Matterhorns und eines Fjordes in Skandinavien. “Im Skandinavien-Teil haben wir ein Wasserbecken mit 30.000 Liter sowie einem ein Meter langen Fährschiff”, erklärt Rüsch. “Sogar der Tidenhub kann mit Hilfe von Technik gesteuert und simuliert werden.” Derzeit werden die Schiffe übrigens noch per Hand gesteuert, während sämtliche Bahnen und die Autos computergesteuert unterwegs sind. “Wir arbeiten mit Hochdruck daran, eine Computersteuerung für die Schiffe zu entwickeln”, so Rüsch.

Viele Bestandteile in der Miniatur-Welt sind eigens für diese Ausstellung entwickelt worden und können nicht einfach im Fachgeschäft erworben werden. “Besonders stolz sind wir auf unsere 180 Autos, die auf dem Faller-Carsystem basieren, bei uns im Haus allerdings weiterentwickelt wurde”, erklärt Rüsch. “Jedes Fahrzeug ist mit einem Mikrochip versehen, der mit einem Rechner verbunden ist und damit Kollisionen vermeidet, aber einen lebendigen Eindruck vermittelt.”

“Unsere Idee war es eine Welt zu bauen, die Erwachsene und Kinder gleichzeitig fasziniert”, so Gerrit Braun. “Mit diesem Grundgedanken haben wir Technologien entwickelt, die jeden begeistern”, so der Unternehmensgründer. Das Miniatur Wunderland ist privat finanziert. Derzeit werde jeder Euro, der eingenommen wird, wieder in die Anlage investiert, meint Rüsch. Der Eintritt von zehn Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder erlaube jedem Besucher auch den ganzen Tag lang in der Miniaturwelt zu verweilen.

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Wenn das Tourismusbüro von Chicago zu einer neuen Aktion aufruft, ist eine starke Beteiligung der relevanten Unternehmen sicher. Gemeinsam stellen sie sich in den Dienst ihrer Stadt, die ihren Besuchern immer wieder etwas Besonderes bietet.

Das neue Vorhaben heißt “ChicaGO Guide to Special Values”, ein Rabattprogramm mit elfprozentiger Ermäßigung in führenden Betrieben des Tourismus- und Freizeitsektors wie Attraktionen, Stadtrundfahrten, Restaurants, Theater, Läden. Auf der Beteilungsliste (www.chicagoofficeoftourism.org/specialValues/) stehen 110 prominente Namen. Das Programm gilt ab sofort.

Mitten in der Stadt: Macy’s Chicago

Das Flaggschiff der Macy’s Kaufhauskette in der North State Street im Herzen der Stadt gehört zu den ChicaGO-Teilnehmern und ist mehr als ein gigantischer Einkaufstempel. Gelistet im nationalen Register für historische Gebäude ist das Kaufhaus ein geschichtsträchtiger Ort, unter anderem berühmt für seine sehenswerte Kuppel aus Tiffany-Glas. Das Haus bietet seinen internationalen Kunden an, den Pass mit den Rabatt-Vochern (elf Prozent auf fast alles) vorab aus dem Internet unter www.visitmacyschicago.com/visitors/pdfs/Macys_Savings_Pass.pdf herunter zu laden.

Bloomingdale’s Chicago: 900 Läden unter einem Dach

ChicaGO-Mitglied Bloomindale’s ist seit fast 20 Jahren in der “Windy City” am Michigansee zuhause. Das Kaufhaus in der North Michigan Avenue 900 beherbergt 900 Läden. Wer an einem Tag für mindestens 100 US$ einkauft, erhält neben dem Rabatt (elf Prozent) einen Markenartikel geschenkt.

Trendy: Water Tower Place und North Bridge

An der Einkaufsmeile North Michigan Avenue sind unter anderem Water Tower Place und die Shops at North Bridge einen Besuch wert. Water Tower Place besticht mit seinem über acht Stockwerke reichenden Atrium und mehr als 100 Läden bekannter Marken wie Banana Republic, Nine West, Victoria’s Secret, Chico’s und Lacoste (www.americasshoppingplaces.com/index2.html.) Der Einkaufsbezirk The Shops at North Bridge steht für innerstädtisches Einkaufsvergnügen in 50 eigenständigen Läden, für 20 Restaurants, die kulinarisch die Vielfalt Chicagos spiegeln und fünf elegante Hotels (www.theshopsatnorthbridge.com/).

40 Meilen westwärts: Chelsea Premium Outlets

Wenn Schnäppchenjäger ihr Paradies suchen, finden sie es garantiert im den Chelsea Premium Outlets in Aurora, 40 Meilen westlich von Chicago. 120 Outlet-Läden verkaufen dort Designer-Marken mit Ermäßigungen von 25 bis 65 Prozent. Chicago Gray Line Tours (chicagograyline@aol.com) veranstaltet das ganze Jahr über Einkaufstouren, die im Zentrum Chicagos beginnen und vorab gebucht werden müssen.

Chicago hat hunderte von Museen und Galerien. Skulpturen weltbekannter Künstler wie Picasso, Miro und Chagall stehen an jeder Straßenecke im Zentrum der Innenstadt. In Chicago befinden sich mehr als 200 Theater, 552 Parks, 32 Badestrände, 8 Häfen, 19 Fahrradwege, davon 29 Kilometer allein am Ufer des Michigansees. Hinzu kommt die atemberaubende Architektur. Darüber hinaus empfiehlt das Chicago Convention & Tourism Bureau die hervorragenden Blues- und Jazzclubs der Stadt.

Redirec-tweet-button in Chicago: Shoppen, besichtigen, ausgehen