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Archive for Januar, 2009

Eine Reise zu bedrohten Orten

Jan-30-2009 By admin

Reiseziele die man besuchen sollte, bevor sie von der Landkarte verschwinden

Die Erde hat für Touristen und Weltenbummler viele außergewöhnliche Reiseziele zu bieten, wie historische Bauwerke, geheimnisvolle Sumpfgebiete oder extraordinäre Binnengewässer. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Globale Erwärmung, Umweltkatastrophen und die Zerstörung durch den Menschen bedrohen viele Urlaubsparadiese und Kulturdenkmäler. Reisende sollten daher noch die Chance nutzen, diese außergewöhnlichen Orte zu besuchen, bevor sie gänzlich von der Landkarte verschwinden. Hotels.com stellt fünf gefährdete Reiseziele vor.

1. Totes Meer, Jordanien

Das Bild der Badenden, die auf der Wasseroberfläche des Toten Meeres entspannt treiben und Zeitung lesen, ist weltbekannt. Zwischen dem Königreich Jordanien, dem westlichen Nachbarland Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten liegt der außergewöhnlichste See der Welt. Über 410 Meter unterhalb des Meeresspiegels gelegen, ist er mit einem Salzgehalt von ca. 30 Prozent zehnmal salzhaltiger als das Mittelmeer. Die Existenz dieses Naturwunders ist bedroht, denn jedes Jahr verringert sich der Pegel des Toten Meeres um etwa einen Meter. Wenn dieser Prozess nicht aufgehalten wird, werden weite Teile des Sees bald eine Salzwüste sein.Hoteltipp vom Experten: Das Golden Tulip Grand Palace Hotel in Amman, etwa eine Autostunde vom Toten Meer entfernt.

2. Die Everglades, Florida, USA

Krokodile, Pelikane, Schildkröten und Pumas: Die Sumpflandschaft der Everglades in Florida, die auch oft als “Fluss aus Gras” bezeichnet wird, ist für ihre große Artenvielfalt berühmt. Die Trockenlegung des Sumpfgebietes und die zunehmende Umweltverschmutzung hat einen direkten Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt. Der starke Rückgang der Feuchtlebensräume hat zur Folge, dass seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute bereits 95 Prozent des gesamten Watvogelbestandes verschwunden sind. Seit den zerstörerischen Auswirkungen des Hurrikans Andrew wird das Gebiet als gefährdet eingestuft und daher auf der Roten Liste der gefährdeten Weltkulturerben geführt.
Besuchern des Everglades-Nationalparks empfiehlt Hotels.com das in unmittelbarer Nähe gelegene Loews Miami Beach Hotel.

3. Akropolis, Athen

Die griechische Hauptstadt Athen leidet extrem unter dem Klimawandel. Die Temperaturen steigen permanent, im Sommer wird es 50 Grad warm und mehr. Verbunden mit der berüchtigten Smogglocke über der Stadt pulverisiert das Klima die Akropolis und andere Jahrtausende alte Wahrzeichen. Erst kürzlich wurden in einer gigantischen Umzugsaktion die antiken Kunstschätze der Akropolis in ein neues Museum am Fuße des Hügels gebracht - unter anderem, um sie besser vor der extremen Witterung zu schützen.Hoteltipp vom Hotelexperten: Nur wenige Kilometer entfernt schläft man im Vier-Sterne-Hotel Pantheon.

4. Schweizer Alpen

Weltweit schmilzt ewiges Eis, Gletscher ziehen sich zurück. Auch in den Schweizer Alpen ist diese Entwicklung nicht zu übersehen. Der Grund dafür liegt im Temperaturanstieg. In den meisten Gebieten der Schweizer Berge hat sich die Jahresmitteltemperatur in den vergangenen 100 Jahren um ein bis zwei Grad erhöht. Experten sind sich sicher, dass schon in 30 Jahren nur noch die größten und höchst gelegenen Gletscher übrig sein werden. Derzeit verlieren die Eisriesen etwa einen Meter pro Jahr und sie schmelzen immer schneller. Der Gletscherschwund birgt Gefahren durch Abbrüche und stellt Wintersportorte vor große Probleme. Mit Gletscherabdeckungen gegen die Sonneneinstrahlung versucht man möglichst viel des kostbaren Eises zu erhalten. In Vliesstoff verpackte Gletscher - ein bisher unübertroffenes Bild für die Ohnmacht vor den Auswirkungen der Klimaerwärmung.Übernachtungstipp von Hotels.com: das Arabella Sheraton Hotel Waldhus in Davos, nur wenige Minuten vom beliebten Skigebiet Schatzalp entfernt.

5. Tower of London, Großbritannien

Nicht nur Ökosysteme sind stark vom Klima beeinflusst, auch urbane Lebensräume haben damit zu kämpfen. Kulturdenkmäler, wie der Tower of London, der jährlich hunderttausende Touristen anzieht, leiden ebenso unter klimatischen Veränderungen. Das berühmte Wahrzeichen der britischen Metropole befindet sich in unmittelbarer Nähe der Themse, wo ein steigender Meeresspiegel und die voraussichtliche Zunahme extremer Stürme zukünftig zu einem deutlich erhöhten Flutrisiko für die Stadt führen wird. Überflutungen sind eine Bedrohung für historische Gebäude, weil die Feuchtigkeit Mikroorganismen wie Schimmel und Pilze entstehen lässt, die das Mauerwerk dauerhaft beschädigen.Hoteltipp für Londonbesucher vom Hotelexperten: Das Thistle Tower Hotel am Nordufer der Themse neben dem Tower of London und der Tower Bridge.

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Filmkulisse Luxushotel: Bei einigen Kinofilmen bleiben dem Publikum nicht nur die Hauptdarsteller in Erinnerung – auch die Filmkulissen spielen eine Hauptrolle. Was wären die Sissi Filme ohne das beschauliche Schloss Fuschl am Fuschlsee, das in den 50er Jahren für die Triologie in die Rolle des Schloss Possenhofen geschlüpft ist? Und wer erinnert sich nicht gerne an den Waschbrettbauch von Daniel Craig, als neuer James Bond im One&Only Ocean Club auf den Bahamas. Dass Filme Hotels und Regionen zu Stars machen können, beweist auch das derzeit in den Kinos laufende, bildgewaltige Epos „Australia“. Gäste können diese besonderen Filmorte hautnah erleben, in der Sissi Suite des Hotel Schloss Fuschl nächtigen, mit dem Bus die Originaldrehorte „Australias“  abfahren oder sich einen geschüttelten Martini an der Bar bestellen – so wie James Bond auf den Bahamas.

Westaussi in Wenn Filmkulissen zu Hauptdarstellern werden

Filmszene aus ‘Australia’. Foto: U. Liebl

Das Abenteuer „Australia“ erleben – Die fesselnde Landschaft und Farbenvielfalt der Kimberley Region im Nordwesten Westaustraliens überzeugte den Regisseur Baz Luhrmann, über 80 Prozent der Szenen für „Australia“ in East Kimberley zu drehen. Pünktlich zum Filmstart gibt es eine geführte Busrundreise zu den Originaldrehorten – auf den Spuren von Nicole Kidman und Hugh Jackman. Der Reiseveranstalter „Australian Pinnacle Tours“ führt Besucher auf einer achttägigen Tour zu den Drehorten des Films. Mit einem Allradbus geht die Reise über den mächtigen Fitzroy River nach Fitzroy Crossing, vorbei an der ehemaligen Goldgräberstadt Halls Creek, nach Kununurra und über die legendäre Viehroute „Gibb River Road“ zurück nach Broome. Gefilmt wurde auch auf der Home Valley Station, eine mehr als 280.000 Hektar große Rinderfarm, die von den ursprünglichen Besitzern des Landes, den Balanggarrra People, geführt wird. Ein weiterer Höhepunkt der Tour ist ein Ausflug zum Purnululu Nationalpark mit den bienenkorbartigen Felsformationen der Bungle-Bungles. Der Nationalpark, der zum UNESCO Welterbe zählt, ist seit Jahrtausenden das Zuhause der Ureinwohner und besonders reich an Aborigine-Kultur.

Luxuriöses James Bond Feeling im One&Only Ocean Club – Das Fünf Sterne Luxusresort One&Only Ocean Club auf den Bahamas diente 2006 als Kulisse für einige spannende Szenen aus dem Actionstreifen „James Bond – Casino Royale“. In dem weltberühmten Resort auf Paradise Island trifft 007 auf seinen Widersacher Dimitrios und die Bond-Schönheit Solange,

Cluboo in Wenn Filmkulissen zu Hauptdarstellern werden

Club Only&Only Ocean. Foto: U. Liebl

die in wildem Galopp den schneeweißen Strand vor den Villen des Ocean Club entlang reitet. Der Reiseveranstalter Art of Travel macht mit seinem Luxus Package für 29 500 Euro pro Person das James Bond Feeling perfekt: Die Gäste werden mit einer schicken Limousine bereits von Zuhause abgeholt, fliegen Business Class und genießen während ihres siebentätigen Aufenthalts ein exklusives Spa Treatment. Highlight für echte Bondfans: Sie nächtigen natürlich in der original James Bond Beach Front Villa 1085 und genießen direkt am türkisblauen Meer des One&Only Ocean Club einen Martini – geschüttelt, nicht gerührt.

Sissi Romantik im Schloss Fuschl Resort – auf den Spuren von Kaiserin Sissi wandeln und dabei die Romantik des Fuschlsees genießen. Das Schlosss Fuschl Resort im Salzburger Land schlüpfte in den beiden ersten Sissi-Filmen, „Sissi“ und „Sissi – Die junge Kaiserin“ in die Rolle des Wittelsbacher-Schlosses Possenhofen am Starnberger See, dem Elternhaus der jungen Elisabeth. Majestätisch thront der Turm des Schlosshotels auf der Halbinsel im Fuschlsee – allein der Anblick versetzt die Gäste zurück in die Zeiten der Kaiserin. Auch 50 Jahre nach den Dreharbeiten können Filmfans im Schlosshotel wie einst Romy Schneider residieren und bei einem drei Gänge Hofdinner in die Welt von Kaiser und Kaiserin eintauchen. Für Entspannung sorgt das Schloss Fuschl SPA, wo sich die Gäste kaiserlich verwöhnen lassen können.

Quelle: U. Liebl

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