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Archive for November, 2008

Jetzt fiel der Startschuss für die diesjährige Weihnachtsstadt Göteborg. Denn dann wird nicht nur die „Lichterallee“ erstmals in diesem Jahr in Festbeleuchtung erstrahlen, sondern auch der traditionelle Weihnachtsmarkt in Skandinaviens größtem Vergnügungspark Liseberg öffnet wieder seine Tore. Die etwa 3,4 km lange „Lichterallee“, die sich vom Hafen über die gesamte Prachtstraße Avenyn bis hin zum Vergnügungspark Liseberg quer durch die Innenstadt erstreckt, ist mittlerweile aus dem vorweihnachtlichen Göteborg nicht mehr wegzudenken. Denn mit einer Kombination aus innovativem Licht-Design und der Liebe zu althergebrachten Weihnachtstraditionen schaffen die Göteborger Architekten und Licht-Designer alle Jahre wieder eine einzigartige Atmosphäre.

Goeteborg Abends in Lichtspektakel in der Weihnachtsstadt Göteborg

Göteborg am Abend. Foto: Kjell Holmner / Göteborg & Co / Imagebank Sweden

Ein Highlight ist dabei eine eigens produzierte Multimediashow, welche ab dem 5. Dezember 2008 zweimal abendlich auf die Fassade des Kunstmuseums projiziert wird – auf einer Fläche von 1.500 m² und mit Sound unterlegt. Erstmals wird in diesem Jahr auch eine moderne Lichtshow am Harry Hjörnes Platz den Abendhimmel erhellen, während im Winter Wonderland am Bältespännar Park die traditionelle Weihnachtsatmosphäre vorherrscht. Dieser befindet sich etwa in der Mitte der „Lichterallee“ – mit einer Eislaufbahn, über dem offenen Feuer gerösteten Maronen und einer Bühne für den singenden Weihnachtsbaum, auf der es in regelmäßigen Abständen Chordarbietungen zu bewundern gibt. Premiere für diese Highlights ist ebenfalls der 5. Dezember 2008.

Weihnachtsstimmung wird aber auch im Vergnügungspark Liseberg groß geschrieben. Nahezu fünf Millionen Lichter schmücken hier die Bäume und Gebäude rund um Skandinaviens größten Weihnachtsmarkt, auf dem in etwa 80 traditionellen Verkaufsbuden die unterschiedlichsten schwedischen Produkte angeboten werden – vom Kunsthandwerk über schwedische Delikatessen wie Rentierfleisch und eingelegtem Hering bis hin zu saisonalen Süßigkeiten wie Marzipanschweinen und gebrannten Mandeln. Darüber hinaus gibt es in Liseberg auch eine eigene Icebar, die komplett aus blau scheinenden Eisblöcken besteht, eine Eislaufbahn, das Weihnachtsliedersingen, verschiedene Attraktionen für Kinder und mehr als 700 Weihnachtsbäume. Der Vergnügungspark Liseberg ist ab dem 14. November von Freitag bis Sonntag und ab dem 3. bis zum 23. Dezember täglich geöffnet (liseberg.se).

Zusätzlich gibt es in Göteborg aber noch viele kleinere Weihnachtsmärkte, die einen Besuch lohnen. Dazu zählen beispielsweise der Weihnachtsmarkt in Haga, Göteborgs ältestem Stadtteil (29./30.11., 6./7.12. und 13./14.12., jeweils von 11 bis 16 Uhr), der historische Weihnachtsmarkt im Kronhuset, Göteborgs ältestem öffentlichen Gebäude (30.11. bis 14.12. jeweils von 11 bis 16 Uhr, außer montags), sowie der Weihnachtsmarkt im Einkaufszentrum Nordstan (14.11. bis 30.12. zu den gewohnten Geschäftsöffnungszeiten, ab dem 8.12. auch länger). Eine besondere Atmosphäre bietet auch der Weihnachtsmarkt auf Schloss Gunnebo und seinen Parkanlagen (21. bis 23.11.).

Quelle: visitsweden

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Portugal ist als wichtigster Korklieferant weltweit bekannt. An der Algarve können sich Urlauber nun auf die Spuren des Korks begeben und sich selbst von dessen besonderer Qualität überzeugen: Im hügeligen Hinterland der Region verläuft die „Rota da cortiça“ (Route des Korks). Diese führt zu sechs verschiedenen Stationen, die alle von einem Interessensschwerpunkt geprägt sind: Ob kulturelles Erbe, Natur, Landleben, Tradition, Innovation und Wissen – rund um das Thema Kork gibt es viel zu entdecken.

Ausgangspunkt der Strecke ist das Städtchen São Brás de Alportel, das noch heute Zentrum der portugiesischen Korkindustrie ist. Eine Ausstellung im hiesigen Museum vermittelt dem Besucher einen ersten Überblick und führt ihn in die Welt der traditionellen Kork-Gewinnung und -Nutzung. Zweite Station ist die „Serra do Caldeirão“. Auf dem Weg durch diese Bergkette mit ihren weitreichenden Korkeichenwäldern genießen Naturliebhaber herrliche Landschaften, die reine Luft der Berge und lernen dabei die Techniken des Entrindens und Aufstapelns des Korks kennen. Anschließend führt die Route zu den Dörfern des Barrocal, in denen die Landwirte bereitwillig Auskunft über ihre tägliche Arbeit geben. Ein Stopp an einer traditionellen Schnapsbrennerei lädt zu einer Verköstigung des Schnaps „Medronho“ ein, der aus Baumerdbeeren gebrannt wird, und rundet diese Etappe genussvoll ab. Ebenso können Teilnehmer hier Honig, einheimische Süßspeisen sowie Trockenfrüchte wie Johannisbrot, Feigen und Mandeln probieren.

Die vierte und fünfte Station stellt die Gegensätze zwischen traditioneller und innovativer Korkverarbeitung besonders anschaulich gegenüber. Während in einer Korkfabrik die Korkarbeiter ihre alt hergebrachten Techniken vorführen, die noch heute teilweise von Hand angewendet werden, führt der vierte Abschnitt in ein Unternehmen, das ganz auf moderne Produktionstechnologien setzt und sich auf die Herstellung von Champagnerkorken spezialisiert hat. Am Ende der Route stehen Seminare zum Wissensaustausch auf dem Programm. In einem kleinen Lädchen können Urlauber hier Souvenirs aus Kork für die Daheimgebliebenen kaufen.

Der kleine Führer „Rota da cortiça“ steht zum Download unter http://www.visitalgarve.pt auch in deutscher Sprache bereit.

Quelle: atalgarve

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